2. Damenmannschaft Bezirksklasse Gr. 2

 

v.l.n.r.: Ulrike Kuhl, Jennifer Lehnen, Katharina Soll.v.l.n.r.: Ulrike Kuhl, Jennifer Lehnen, Katharina Soll.

 

1.  Jennifer Lehnen    
2.  Ulrike Kuhl    
3.  Katharina Soll    
       
       
       
       
       
       
Tabelle

Drei Siege aus drei Spielen

Natürlich sind wir noch alle ein wenig traurig, dass unsere Damen nicht mehr Bundesliga spielen. Aber unbemerkt von weiten Teilen der TT-Öffentlichkeit tut sich in Sachen Damen-Tischtennis nach wie vor etwas hoffnungsvolles an der Waldlehne. Sicher, der Weg in die obersten Spielklassen ist noch weit, aber die Art und Weise, wie Jennifer, Emily und Katharina Mitaufsteiger Stoppenberg in eigener Halle mit 7:3 keine Chance ließen, das hatte schon was. Im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksklasse hatten wir im letzten Saisonspiel vor der Sommerpause noch eine 1:9-Klatsche kassiert. Wie sich die Zeiten ändern....

Dass die Mädchen TT spielen können, darüber konnte man sich auch am Samstag an der Planckstraße überzeugen. Immerhin keinen geringeren Gegner als WRW Kleve schickte das Tusem-Quartett, Ulrike kam noch dazu, mit 8:3 zurück an den Niederrhein. Sicher, Kleve, bei Damen und Mädchen erste Kategorie, kam nicht mit den besten Spielerinnen den langen Weg nach Essen angefahren. Aber mit so einer Klatsche hatte man auch nicht gerechnet.

Und noch eine Überraschung gab's am Wochenende: Unsere neu formierte 3. Damen mit Wen Jun, Svenja, Fiona und Suzette landete bei Post SV Oberhausen die nächste Überraschung am Samstagabend. Alle vier Rothemden (in den schönen neuen Trikots) trugen mit jeweils einem Sieg zum 6:4-Erfolg bei. Dabei hatte man sich schon mit einem Unentschieden abgefunden, als beim Stand von 4:4 Wen Jun und Suzette in ihre Schlusseinzel mussten. Dass Wen Jun gegen Oberhausens Nummer 3 gewinnen würde, war klar, das ging am Ende doch ganz locker. Aber natürlich rechneten die Gastgeber mit einem ähnlich klaren Sieg ihrer Nummer 1 gegen die Tusem-3 Suzette. Da hatten sie allerdings die Rechnung ohne Suzette gemacht: bestens gecoacht von ihren Freundinnen Kathi (die extra zum Spiel angereits war) und Fiona trieb Suzette die auf dem Papier deutlich stärkere Oberhausenerin schier zur Verzweifelung. Als das Spiel in den 5. Satz ging, glaubten schon alle bei Post SV, jetzt werde es doch noch reichen, doch in hoch emotionalen Ballwechseln holte Suzette nicht nur einen 8:10-Rückstand auf, sondern bewies in den letzten Bällen Nerven -- und siegte völlig verdient und in einer jubelnden Halle 12:10. Das war der Sieg zum 6:4. Tischtennis kann so schön sein.

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