6. Mannschaft verliert 7:9 gegen Frohnhausen.

Man muss sich der bitteren Wahrheit stellen, auch wenn es weh tut. Wir sind leider alle nicht mit besonders viel Talent in Sachen Tischtennis gesegnet. Wir müssen uns unseren Erfolg erarbeiten, nebenbei so mitnehmen, das ist uns leider nicht gegeben.
Um den Mangel an Talent auszugleichen hilft nur Training, Training und Training. Wenn auch das nicht möglich ist, dann verliert man halt seine Spiele.


Auch diesmal ging diese einfache Gleichung auf. Spieler, die trainieren machen 6 Punkte, Spieler die nicht trainieren machen 0 Punkte. Ein Doppel dazu und am Ende steht eine unnötige 7:9 Niederlage. Dies ist besonders bitter weil der Gegner schlagbar war, insbesondere in eigener Halle. Diese verlorenen Punkte gegen einen Tabellennachbarn können in der Endabrechnung richtig weh tun, sind aber wie oben beschrieben in unserer eigenen Verantwortung.
Aus gegebenem Anlass möchte ich mich dem Thema Training mal von einer anderen Seite nähern, also wenn der sportliche Erfolg für den einzelnen nicht Ansporn genug oder keine besondere Rolle spielt.
Wenn ich in die Halle gehe, egal ob Plankstrasse oder Waldlehne, ich sehe immer die gleichen Gesichter. Woran liegt es, das so viele in unserem Verein nicht oder nur selten zum Training gehen.
Ich höre da meist die Mehrfachbelastung aus Beruf, Familie, Pflege von Angehörigen, Studium, Schule, anderes Hobby, Urlaub usw., alles legitime Gründe den inneren Schweinehund mit Futter zu versorgen.
Wenn aber der jährliche Gesundheits-check-Up beim Arzt durchgeführt wird, erzählt man ganz stolz, dass man ja Tischtennis spielt, wenn die Frage nach regelmässigem Sport beantwortet werden muss. Das man damit ehrlicherweise sich und seinen Arzt belügt, -geschenkt.

Für die jüngeren Sportfreunde mag das alles recht abstrakt klingen aber ich habe in meiner Beruflichen Laufbahn leider zu viele Kollegen mit Herz-Kreislaufproblemen und Burnouts aufgrund der oben beschriebenen „Mehrfachbelastung“ erlebt. Sport hat da aber in den allerseltensten Fällen eine Rolle gespielt. Erst später als der Arzt ihnen den Spiegel vorgehalten hat, kam Sport wieder ins Spiel, dann allerdings in der Regel mehr als Schadensbegrenzung.
Wir alle haben uns doch irgendwann für Tischtennis als unseren Sport entschieden. Warum wird dies in so vielen Fällen nicht gelebt? Es muss ja nicht jeder so verschwitzt wie ich aus der Halle gehen aber Bewegung über einen längeren Zeitraum ist auch mit Tischtennis möglich, ja wirklich.
Sich nur eine oder zwei Stunde in der Woche dafür freizuhalten, das ist kein Hexenwerk, das nennt man Zeitmanagement. Die Regelmäßigkeit macht es, nicht die Soltärbelastung eines Meisterschaftspiels.

Tut es für Euch, für eure Frau und Kinder, für alle denen Du wichtig bist und mache mehr Sport, investiere etwas Zeit in Deine Gesundheit und spiel Tischtennis. Gehe zum Training und als Nebenprodukt kommt dann auch der sportliche Erfolg.
Jörg Schmidt

 

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