Das parallele Damenspiel sorgte für Abwechslung...  

Als gefühlter Tabellenführer (ein Spiel weniger gegenüber TUSEM VIII) liessen wir gegen die Vertretung von Altenessen VIII nichts anbrennen und gewannen souverän mit 9:5 unser nächstes Heimspiel. Da gleichzeitig unsere 2.Damen ein Meisterschaftsspiel absolvierten, ging der Blick nicht nur wegen der schnelleren Spielweise ab und zu mal auf die andere Seite.

Man bekam optisch schon etwas geboten.
Das Spiel hatte eigentlich nur Gewinner, auch wenn Robin im oberen Paarkreuz gegen zwei starke Gegner leer ausging. Unsere Kampfmaschine Sebastian ließ weder im Einzel noch im Doppel irgendetwas anbrennen und war souverän wie immer. Überhaupt, dass wir mit 3:0 nach den Doppeln in die Einzel gingen war schon ein Garant für den Erfolg. Stephan hatte endlich auch sein Glücksgefühl, bei einem 5-Satzkrimi die Gratulationen des Gegners entgegen zu nehmen. Jaja, diese Noppenspieler. Brachten sie doch unseren Martin das eine oder andere Mal auf die Palme. In seinem zweiten Spiel musste man ihm nach dem dritten Satz sagen, dass er gegen einen Linkshänder spielt. „Ach soooo“ war völlig irritiert sein Kommentar. Dass er in fünf umkämpften Sätzen seinem Gegner gratulieren musste, lag natürlich nicht daran, sondern a) an seinem Glauben an einen Erfolg und b) an einem sehr schläfrigen Schiedsrichter, der wohl schon bei Bochum gegen Bayern war.

Klaus dachte, er wäre im falschen Film. Gut gespielt und die Reise bekommen gegen einen Spieler, der nach zig Jahren mal wieder zum Schläger gegriffen hat und seine noch vorhandene Erfahrung voll ausspielen konnte. In seinem zweiten Spiel stand er sich dann selbst im Weg, bekam aber noch rechtzeitig die Kurve. Gegen den gleichen Gegner machte Ernst in drei schnellen Sätzen relativ humorlos kurzen Prozess. Jaja, wenn der Herr Professor trifft, dann wächst kein Gras mehr.
Nun haben wir 14 Tage Pause, bevor das nächste Opfer zur Waldlehne kommt.

Klaus

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