Finalteilnahme in Berlin

Am vergangenden Dienstag fanden in Berlin die Tischtennis- Wettkämpfe der Schulmannschaften im Rahmen von "Jugend trainiert für Olympia" statt.

Schulmeisterschaften Berlin 2012 (von h.l. nach v.r. Trainer: Stephan Verhoven, Felix Kleeberg, Malte Schwarz, Joshua Lichte, Aron Lichte, Björn Bode, Jan Wörmann & Kai Schlowinsky)
Helmholtz-Gymnasium gewinnt in Berlin Silber

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. So lautete der Schlachtruf nach dem Sieg beim Landesfinale in Bönen, an dem ausschließlich Schüler des TUSEM Essen beteiligt waren. Am vergangenen Dienstag war es dann endlich so weit. Joshua Lichte, Aron Lichte, Kai Schlowinsky, Felix Kleeberg, Björn Bode, Jan Wörmann und Malte Schwarz starteten in das große Abendteuer Jugend trainiert für Olympia nach Berlin. Hier trafen sich über 2000 Jugendliche aus den 16 Bundesländern, die in sechs Sportarten ihre Sieger ermittelten.  Begleitet von Herrn Laurich als Lehrperson und den beiden TUSEM Trainern Stephan Verhoven und Hans Fuchs begann der Tischtennis-Wettkampf in der Altersklasse III mit drei blitzsauberen Siegen gegen das Ludwig-Leichthardt-Gymnasium in Cottbus (8:1), das Pierre-de-Coubertin-Gymnasium in Erfurt (6:3) und das Albert-Einstein-Gymnasium aus Berlin (8:1). Der Gruppensieg und damit das Viertelfinale wurden ohne große Mühe erreicht. Die Ergebnisse an den Nebentischen ließen für den zweiten Tag nichts gutes Erahnen. Hatte man doch schnell die Spielstärke des Sebastian-Münster-Gymnasiums (Rheinland-Pfalz) und dem Landessieger aus Hessen (Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt) ausgemacht.  Bereits um 09.15 Uhr begann der zweite Wettkampftag mit dem Viertelfinale gegen Rheinland-Pfalz. Selbst die größten Optimisten unter den zahlreichen mitgereisten Eltern hatten zu früher Stunde kein sehr gutes Gefühl gegen das Sebastian-Münster-Gymnasium aus Ingelheim. Gestärkt durch den großen Rückhalt des Helmholtz-Fanclub`s, gelang ein sehr heiß umkämpfter 5:3 Sieg gegen die Pfälzer. Jetzt waren es nur noch zwei Spiele bis zu Platz eins. Das Halbfinale gegen das Gymnasium Gröbenzell ließ nicht nur die Spieler schwitzen. Nach dem 3: 3 Zwischenstand lag es an Kai und Felix zumindest einen Punkt für den dringend notwendigen 4:4 Ausgleich zu schaffen, denn das Schlussdoppel Björn Bode/Jan Wörmann war fest eingeplant. Mit einem deutlichen ersten Satz (11:3) ging Felix in Führung, musste den Satzausgleich zum 2:2 hinnehmen und verlor denkbar unglücklich im Entscheidungssatz 11:8, was den Bayern eine 4:3 Führung einbrachte. Am Nebentisch zeigte Kai sein bestes Spiel, musste ebenfalls in den Entscheidungssatz gehen und schaffte mit seinem besten Auftritt nach 5:4 Führung einen ungefährdeten 11:7 Sieg. Jetzt kam die Ausgeglichenheit der „TUSEM-Schüler“ zum Tragen. Jan und Björn ließen dem Gegner im entscheidenden Doppel beim 3:0 Sieg keine Chance.  „Finale, Finale“ schallte es von den Rängen. Bei unserem Fanclub aus vielen mitgereisten Eltern gab es schon lange kein Halten mehr. Das Finale gegen Hessen stand von vorne herein unter schlechten Vorzeichen. Die Carl-von Weinberg-Schule in Frankfurt beherbergt das Sportinternat dem viele Kaderspieler des Hessischen Tischtennis-Verbandes angehören. So konnte nur Björn Bode einen Ehrenpunkt zur deutlichen 5:1 Niederlage beisteuern. Berlin war in jeder Beziehung eine Reise Wert. Neben den Wettkämpfen sorgte das umfangreiche Rahmenprogramm mit dem Besuch des Relegationsspiels zur Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC Berlin und Fortuna Düsseldorf, der Besichtigung des Reichstagsgebäudes mit anschließender Stadtrundfahrt, der Besuch des Sony-Centers und der unvergessenen Abschlussveranstaltung für bleibende Erinnerungen. Hans
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