Überraschung gleich im ersten Jahr in der NRW-Liga. Tusem Essen qualifiziert sich als Aufsteiger für die Endrunde in Neuenrade/Sauerland.

Erfolgreiche Mädchenmannschaft...Erfolgreiche Mädchenmannschaft...Damit hatte an der Margarethenhöher Waldlehne keiner wirklich gerechnet: Unsere 1. Mädchenmannschaft  hat als Aufsteiger in die NRW-Liga die Saison als Tabellenzweiter beendet -- und sich damit für die Westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft am kommenden Sonntag im sauerländischen Neuenrade qualifiziert.

Der Sieger der Endrunde der besten vier Mädchen-Teams in NRW vertritt den Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) bei der Deutschen Meisterschaft. Als großer Favorit gilt hier allerdings das Quartett des DJK BW Annen, deren stärkste Spielerinnen bereits in der Damen-Regionalliga aufschlagen. "Viel hängt davon ab, in welcher Aufstellung Annen antreten wird", sagt Tusem-Jugendtrainer Stephan Verhoven. Sollte Annen auf seine Spitzenkräfte verzichten, hätten Jennifer Lehnen, Emily Johann, Ulrike Kuhl, Katharina Soll und Svenja Berger durchaus eine Chance auf den Titel. Denn Sundern und Duisburg-Kaßlerfeld gelten als schlagbar. "Natürlich haben wir eine Chance", sagt die an Position 1 gesetzte Jennifer Lehnen, "wenn wir alle in Top-Form spielen, ist eine Überraschung möglich." Die Tusem-Mädchen haben in der Tat schon jetzt für Furore im Tischtennis-Kreis Essen gesorgt: Jennifer Lehnen kam aus Kupferdreh, Emily Johann aus Frohnhausen, um bei Tusem eine NRW-Liga-Mannschaft um Ulrike Kuhl und Katharina Soll aufzubauen. Das Experiment gilt als gelungen, denn als 2. Damen schaffte das Quartett neben den Erfolgen in der Mädchen-NRW-Liga auch den Aufstieg in die Damen-Bezirksliga. Das liegt vor allem auch an der Chemie im Team: "Wir verstehen uns alle richtig gut", sagt beispielsweise Emily Johann, "es macht richtig Spaß, bei Tusem haben wir uns gefunden".

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